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SKI RENTALJIŘÍ HONCŮ

Skischuhgröße richtig wählen: Mondopoint, Leistenbreite, Flex und Passform

Ein Skischuh soll sitzen wie ein fester Händedruck, nicht wie ein bequemer Hausschuh. Wir erklären, was Mondopoint, Leistenbreite und Flex bedeuten, woran Sie die richtige Größe erkennen und was Sie tun können, wenn der Schuh drückt oder zu locker ist.

  • 7 Min. Lesezeit
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  • SKI Rental Jiří Honců, Vrchlabí
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Skischuhe sind das Teil der Ausrüstung, das Sie auf der Piste am deutlichsten spüren. Über sie steuern Sie die Ski, und wenn sie nicht passen, schmerzen die Füße und die Ski reagieren schlechter. Die Hersteller Salomon und Fischer nennen die Schätzung, dass bis zu drei Viertel der Skifahrer in Schuhen fahren, die ein bis zwei Nummern zu groß sind, und Atomic nennt einen zu großen Schuh den häufigsten Fehler beim Kauf. Hier lesen Sie, wonach sich die Skischuhgröße richtet, wie ein Skischuh sitzen soll und worauf Sie beim Leihen achten sollten.

Mondopoint: die Größe nach der Fußlänge

Skischuhgrößen werden im Mondopoint-System angegeben. Es geht von der Fußlänge in Zentimetern aus, Größe 26,5 entspricht also einem etwa 26,5 cm langen Fuß. Skischuhe gibt es in halben Größen, und laut Atomic teilen sich zwei benachbarte Größen, etwa 27 und 27,5, oft dieselbe Schale. Den Unterschied gleichen Innenschuh und unterschiedlich dicke Einlagen aus.

Warum reicht die normale Schuhgröße nicht? Die europäische Schuhgröße beschreibt nicht die Länge des Fußes, sondern die des Leistens, über den der Schuh gefertigt wird, und die einzelnen Größen liegen zwei Drittel Zentimeter auseinander. Umrechnungstabellen zwischen EU-Größe und Mondopoint unterscheiden sich deshalb je nach Marke. Das tschechische Skimagazin SNOW.cz rät, etwa eine Nummer unter der Straßenschuhgröße anzufangen und die gewohnte Größe danach zu vergessen. Verlässlicher ist es, den Fuß zu messen.

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Denken Sie beim Messen daran, dass der Fuß im Laufe des Tages etwas anschwillt und unter Belastung breiter und ein wenig länger wird, wie SNOW.cz betont. Messen Sie deshalb im Stehen, messen Sie beide Füße und notieren Sie beide Werte.

Leistenbreite: schmal, mittel oder breit

Die Länge ist nur die halbe Miete. Genauso wichtig ist die Breite des Schuhs an der breitesten Stelle des Vorfußes, der sogenannte Leisten, angegeben in Millimetern. Salomon teilt ihn so ein:

  • etwa 92 mm: sehr schmal, nur für Rennläufer
  • 96–98 mm: schmal, für schmale Füße oder für alle, denen Präzision wichtiger ist als Komfort
  • 100 mm: mittlere Breite, passt den meisten Skifahrern
  • 102 mm: für breite Füße
  • 104 mm: für sehr breite Füße

Laut SNOW.cz gilt die angegebene Breite für Größe 26,5 und wächst mit jeder größeren Nummer um einige Millimeter. Die Grenzen der Kategorien unterscheiden sich je nach Quelle etwas, SNOW.cz ordnet ausgesprochene Komfortschuhe zum Beispiel bis etwa 106 mm ein. Ein zu breiter Schuh hält den Fuß nicht und die Ski lassen sich schlechter kontrollieren, ein zu schmaler drückt seitlich. Ähnlich wichtig ist die Risthöhe: Ein hoher Rist leidet in einem flachen Schuh.

Flex: Wie steif soll der Skischuh sein?

Der Flex, genauer der Flexindex, beschreibt, wie leicht sich der Schuh im Knöchel nach vorne beugen lässt. Je höher die Zahl, desto steifer ist der Schuh und desto direkter überträgt er Bewegungen auf den Ski. Ein weicherer Schuh ist bequemer und verzeiht mehr, deshalb passt er zu Anfängern und leichteren Skifahrern. Salomon nennt diese Richtwerte:

  • Anfänger: Männer 60–90, Frauen 60–70
  • Fortgeschrittene: Männer 90–110, Frauen 70–90
  • Sehr gute Skifahrer: Männer ab 110, Frauen ab 90
  • Rennläufer: 140–150

Nehmen Sie das wirklich nur als Orientierung. Der Flexindex ist keine einheitliche Norm und jede Marke misst ihn anders, sodass sich ein Schuh mit Flex 100 der einen Marke steifer anfühlen kann als ein 120er einer anderen, schreibt SNOW.cz. Andere Quellen nennen deshalb auch andere Spannen. Auch die Temperatur spielt mit: Der Kunststoff der Schale wird in der Kälte härter und in der Wärme weicher, auf der Piste ist der Schuh also steifer als im Geschäft.

So soll ein Skischuh sitzen

Atomic vergleicht einen gut sitzenden Skischuh mit einem festen Händedruck: Er soll den Fuß umschließen, darf aber weder die Durchblutung beeinträchtigen noch irgendwo drücken. Achten Sie beim Anprobieren vor allem auf Folgendes:

  • Im Stehen dürfen die Zehen die Spitze leicht berühren. Wenn Sie in die Knie gehen und sich in die Skihaltung nach vorne lehnen, sollten sich die Zehen von der Spitze lösen.
  • Die Ferse bleibt hinten und hebt sich beim Vorlehnen nicht. SNOW.cz fasst es als Grundsatz zusammen: keine Bewegung der Ferse, aber etwas Spielraum für die Zehen.
  • Weder Fuß noch Schienbein rutschen im Schuh nach vorne oder zur Seite, und nichts drückt punktuell.
  • Die Schnallen schließen Sie von unten nach oben und ohne großen Kraftaufwand. Zu fest geschlossene Schnallen erzeugen selbst Druckstellen, warnt Atomic.

Ein zu großer Schuh fühlt sich beim Anprobieren angenehm an. Auf der Piste rutscht der Fuß darin aber hin und her, und laut Atomic folgen Fußkrämpfe sowie Schmerzen an Schienbein, Zehen und Knöcheln. Salomon rät, bei einer Fußlänge zwischen zwei Größen eher die kleinere zu nehmen, weil sich der Innenschuh mit der Zeit setzt. Wenn Sie Skischuhe kaufen, empfiehlt SNOW.cz, sie vor der Entscheidung mindestens 20 Minuten zu tragen.

Der Schalentest im Fachgeschäft

Beim Kauf nimmt ein guter Händler den Innenschuh heraus. Sie steigen in dünner Socke in die leere Kunststoffschale, bis die Zehen vorne anstoßen, und dann wird der Abstand hinter der Ferse gemessen. Atomic nennt etwa 2 cm als Passform, mit der die meisten Skifahrer zufrieden sind, 1 cm als enge Passform für sportliches Fahren und 3 cm als zu groß. SNOW.cz ist strenger und sieht bis etwa 1,5 cm als gute Basis.

Socken und was nicht in den Skischuh gehört

In den Skischuh gehört eine dünne Skisocke. Atomic empfiehlt kniehohe Socken aus Merino oder Kunstfaser, die schnell trocknen und Feuchtigkeit ableiten, anders als Baumwolle. Eine dicke Socke wärmt laut Atomic nicht besser, sie nimmt nur Platz im Schuh weg, der Fuß wird eingeengt und friert eher. Stecken Sie weder die lange Unterhose noch die Skihose in den Schuh, der Schneefang der Hose gehört über den Schuh.

Leih-Skischuhe: was Sie uns schreiben und wie Sie sie testen

Bei uns in Vrchlabí (Hohenelbe) verleihen wir Skischuhe im Set mit Ski und Stöcken und auch einzeln. Damit schon die erste Größe, die wir für Sie bereitlegen, möglichst gut passt, schreiben Sie uns in der Reservierung Ihre Schuhgröße und, wenn Sie sie kennen, die Länge beider Füße in Zentimetern. Bei Kindern genügen Alter, Körpergröße und Schuhgröße.

  • Bringen Sie zur Abholung die Skisocken mit, in denen Sie fahren werden.
  • Ziehen Sie die Schuhe an, schließen Sie sie, stehen Sie eine Weile darin und gehen Sie ein paarmal in die Knie.
  • Wenn etwas drückt oder die Ferse rutscht, sagen Sie es uns sofort. Das bei uns zu lösen geht schneller, als wegen der Schuhe aus Spindlermühle zurückzufahren.
  • Sie haben eigene Skischuhe? Bringen Sie sie mit, denn die Bindung der Leihski wird unter anderem nach deren Sohlenlänge eingestellt.
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Unseren Skiverleih finden Sie in Vrchlabí an der Hauptstraße nach Spindlermühle, geparkt wird direkt davor. Wenn Sie die Ausrüstung spätestens am Vortag online reservieren, legen wir sie nach Ihren Angaben bereit und stimmen vor Ort nur noch die Schuhgröße ab.

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Was wir für die Piste verleihen

Häufige Fragen

Wie finde ich meine Skischuhgröße heraus?

Messen Sie Ihre Fußlänge in Zentimetern, das ist Ihre Mondopoint-Größe. Messen Sie im Stehen und beide Füße, denn sie müssen nicht gleich lang sein. EU-Größen unterscheiden sich je nach Marke, die Länge in Zentimetern ist deshalb verlässlicher.

Sollten Skischuhe für mehr Komfort eine Nummer größer sein?

Nein. In einem zu großen Schuh rutscht der Fuß, was laut Atomic zu Krämpfen und Schmerzen an Schienbein, Zehen und Knöcheln führt. Der Schuh soll fest sitzen, darf aber weder die Durchblutung beeinträchtigen noch drücken.

Welchen Skischuh-Flex brauche ich?

Anfänger und leichtere Skifahrer wählen meist weichere Schuhe, geübte und schwerere Skifahrer steifere. Salomon nennt für Anfänger bei Männern etwa 60 bis 90, bei Frauen 60 bis 70. Der Flexindex ist aber keine einheitliche Norm, die Werte verschiedener Marken lassen sich nicht genau vergleichen.

Wie viele Socken gehören in den Skischuh?

Eine dünne Skisocke, möglichst kniehoch aus Merino oder Kunstfaser. Eine dicke oder doppelte Socke nimmt Platz im Schuh weg, der Fuß wird eingeengt und friert eher.

Was, wenn die Leih-Skischuhe drücken?

Sagen Sie es uns gleich bei der Abholung, nachdem Sie eine Weile darin gestanden haben und in die Knie gegangen sind. Was bei uns drückt, drückt vermutlich auch auf der Piste.

Wir bereiten Ihre Ausrüstung gern vor

Reservieren Sie online oder rufen Sie an. Bei der richtigen Größe und beim Service beraten wir Sie vor Ort.

PreiseOnline-Reservierung spätestens am Vortag bis 15:00 Uhr.

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