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SKI RENTALJIŘÍ HONCŮ

FIS-Regeln: die 10 Pistenregeln, Vorrang, Helm und Hilfe bei Unfällen

Auf der Piste gibt es keine Ampeln, dafür die FIS-Regeln. Wir erklären alle zehn, wer Vorrang hat, wo man anhält, wie es in Tschechien mit dem Helm ist und was zu tun ist, wenn jemandem etwas passiert.

  • 6 Min. Lesezeit
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  • SKI Rental Jiří Honců, Vrchlabí
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Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS hat zehn Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder aufgestellt. Laut seinen offiziellen Erläuterungen gelten sie für alle, jeder muss sie kennen und einhalten, und wer unter Verstoß gegen die Regeln einen Unfall verursacht, kann zivil- und strafrechtlich verantwortlich werden. In Deutschland sind die FIS-Regeln laut Deutschem Skiverband als Norm anerkannt und werden von Gerichten zur Urteilsfindung herangezogen. In Spindlermühle (Špindlerův Mlýn) im Riesengebirge verpflichten Sie sich schon mit dem Kauf des Tickets, sie einzuhalten, so steht es in den Beförderungsbedingungen des Skigebiets.

Die 10 FIS-Regeln kurz erklärt

Hier sind alle zehn Regeln, wie die FIS sie 2002 formuliert hat und bis heute veröffentlicht, verkürzt und in eigenen Worten:

  • 1. Rücksichtnahme: Fahren Sie so, dass Sie niemanden gefährden oder schädigen.
  • 2. Beherrschung der Geschwindigkeit und der Fahrweise: Fahren Sie auf Sicht und passen Sie Tempo und Fahrweise Ihrem Können, dem Gelände, dem Schnee, dem Wetter und der Verkehrsdichte an.
  • 3. Wahl der Fahrspur: Wer von hinten kommt, wählt seine Spur so, dass er die Vorausfahrenden nicht gefährdet.
  • 4. Überholen: Überholt werden darf von oben oder unten, rechts oder links, aber immer mit so viel Abstand, dass der Überholte für jede Bewegung genug Raum hat.
  • 5. Einfahren, Anfahren und hangaufwärts Fahren: Vergewissern Sie sich vorher nach oben und unten, dass es ohne Gefahr für Sie und andere geht.
  • 6. Anhalten: Halten Sie sich nicht ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen auf. Wer dort stürzt, macht die Stelle so schnell wie möglich frei.
  • 7. Aufstieg und Abstieg: zu Fuß nur am Rand der Piste.
  • 8. Beachten der Zeichen: Markierungen und Signale gelten für alle.
  • 9. Hilfeleistung: Bei Unfällen ist jeder zur Hilfe verpflichtet.
  • 10. Ausweispflicht: Beteiligte und Zeugen eines Unfalls, ob verantwortlich oder nicht, geben ihre Personalien an.

Wer hat auf der Piste Vorrang?

Vorrang hat, wer vor Ihnen fährt, also meist weiter unten am Hang. Wer in derselben Richtung hinterherfährt, muss so viel Abstand halten, dass der Vorausfahrende Raum für alle seine Bewegungen hat. Wer überholt, bleibt für das ganze Manöver verantwortlich, auch wenn er an einem stehenden Skifahrer vorbeifährt. So erklären es die offiziellen Erläuterungen der FIS zu den Regeln 3 und 4.

Vorsicht beim Losfahren. Das Einfahren in eine Piste und das Anfahren nach einem Halt führen laut FIS immer wieder zu Unfällen. Sobald Sie aber wieder fahren, auch langsam, haben Sie gegenüber schnelleren Skifahrern von oben wieder Vorrang. Mit Carvingski und Snowboards lassen sich Schwünge auch hangaufwärts fahren, entgegen dem übrigen Verkehr, und auch dann müssen Sie rechtzeitig nach oben schauen.

Wo anhalten und was nach einem Sturz?

Außer auf breiten Pisten hält man am Pistenrand an. Nie an einer Engstelle oder dort, wo man Sie von oben nicht sieht, etwa unter einer Kuppe oder hinter einer Kurve. Wenn Sie an einer unübersichtlichen Stelle stürzen, stehen Sie auf und machen Sie die Stelle so schnell wie möglich frei. Müssen Sie zu Fuß über die Piste, bleiben Sie am Rand. Fußgänger gegen die Fahrtrichtung sind für andere ein unerwartetes Hindernis, und Fußspuren beschädigen die präparierte Piste.

Pistenmarkierung in Tschechien

In tschechischen Skigebieten werden Pisten nach der technischen Norm ČSN 01 8027 markiert, auf die sich zum Beispiel auch die Beförderungsbedingungen in Spindlermühle stützen. Die Schwierigkeit zeigt die Farbe:

  • Blau: leichte Piste, das Gefälle darf 25 % nicht überschreiten.
  • Rot: mittelschwere Piste, das Gefälle darf 40 % nicht überschreiten.
  • Schwarz: schwere Piste, steiler als eine mittelschwere.

Welche Piste Sie wählen, ist Ihre Sache. Gesperrte Pisten und Gefahrenschilder sind aber immer zu beachten, laut FIS stehen sie dort in Ihrem Interesse.

Helm, Ausrüstung und Alkohol

In Tschechien schreibt kein Gesetz einen Helm vor, das tschechische Innenministerium empfiehlt ihn aber Kindern wie Erwachsenen, genau wie wir. Ob ein bestimmtes Skigebiet ihn verlangt, steht in dessen Betriebsordnung. Die FIS erinnert in den Erläuterungen zu Regel 1 daran, dass Skifahrer auch für die Folgen mangelhafter Ausrüstung verantwortlich sind, deshalb lohnt sich eine korrekt eingestellte Bindung. Und Alkohol? Das tschechische Innenministerium rät, ihn beim ganztägigen Skifahren zu meiden.

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Wenn ein Unfall passiert

Hilfeleistung ist Regel Nummer 9 und bedeutet laut den Erläuterungen der FIS Erste Hilfe, Alarmierung des Rettungsdienstes und Absichern der Unfallstelle. In der Praxis heißt das:

  • Halten Sie beim Verletzten an und sichern Sie die Stelle oberhalb, damit andere ihn rechtzeitig sehen, zum Beispiel mit gekreuzten Ski im Schnee.
  • Rufen Sie die tschechische Bergwacht Horská služba unter der rund um die Uhr erreichbaren Nummer +420 1210 an oder den europäischen Notruf 112.
  • Beschreiben Sie, wo Sie sind: Skigebiet, Piste und was Sie um sich herum sehen.
  • Leisten Sie Erste Hilfe, so gut Sie können, und bleiben Sie beim Verletzten, bis Hilfe kommt.
  • Beteiligte und Zeugen tauschen Namen und Adressen aus. Als Zeuge helfen Sie zu klären, was passiert ist.

Was danach zu tun ist, wer den Einsatz der Bergwacht bezahlt und warum eine Versicherung wichtig ist, lesen Sie in einem eigenen Artikel.

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Sicherheit beginnt bei der Ausrüstung

Bei uns in Vrchlabí wählen wir die Skilänge nach Größe, Gewicht und Erfahrung und stellen die Bindung auf das Gewicht jedes Kunden ein. Jedes Teil wird nach der Rückgabe geprüft, geschliffen und gewachst. Helme und Skibrillen verleihen wir auch einzeln, Sie können sie also zum Set oder zu eigenen Ski dazunehmen. Reservieren können Sie online, spätestens am Vortag, und abholen auf dem Weg nach Spindlermühle.

Ausrüstung und Helm reservieren

Was wir alles verleihen

Häufige Fragen

Wer hat auf der Piste Vorrang?

Vorrang hat, wer vor Ihnen fährt, meist also weiter unten am Hang. Wer von hinten kommt, muss seine Spur so wählen, dass er ihn nicht gefährdet, und genug Abstand halten.

Sind die FIS-Regeln in Tschechien verbindlich?

Ein eigenes Gesetz sind sie nicht, das tschechische Innenministerium bezeichnet sie als Empfehlung. In Spindlermühle verpflichten Sie sich aber mit dem Ticketkauf, sie einzuhalten. Wer gegen sie verstößt und einen Unfall verursacht, kann laut FIS zivil- und strafrechtlich verantwortlich werden.

Ist ein Skihelm in Tschechien Pflicht?

Ein Gesetz schreibt ihn nicht vor, das tschechische Innenministerium empfiehlt ihn aber Kindern wie Erwachsenen. Ob ein Skigebiet ihn verlangt, steht in dessen Betriebsordnung.

Was tun, wenn ich auf der Piste einen Unfall sehe?

Anhalten, die Stelle oberhalb des Verletzten sichern, etwa mit gekreuzten Ski, und die Bergwacht unter +420 1210 oder den Notruf 112 anrufen. Leisten Sie Erste Hilfe, so gut Sie können, und hinterlassen Sie als Zeuge Ihre Kontaktdaten.

Wo darf man auf der Piste anhalten?

Am Pistenrand oder auf breiten Pisten dort, wo man Sie gut sieht. Nicht an engen und unübersichtlichen Stellen, etwa unter einer Kuppe oder hinter einer Kurve.

Wir bereiten Ihre Ausrüstung gern vor

Reservieren Sie online oder rufen Sie an. Bei der richtigen Größe und beim Service beraten wir Sie vor Ort.

PreiseOnline-Reservierung spätestens am Vortag bis 15:00 Uhr.

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