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title: "Skiarten im Überblick: Pistenski, Slalom- und Riesenslalomcarver, Allmountain, Freeride und Tourenski"
description: "Welche Skiart passt? Pistenski, Slalom- und Riesenslalomcarver, Allmountain, Freeride, Freestyle und Tourenski mit Breiten und Radien im Überblick."
url: https://www.skiverleih.cz/de/ratgeber/skiarten-pistenski-allmountain-freeride
language: de-DE
published: 2026-09-25
updated: 2026-09-25
publisher: "SKI Rental Jiří Honců, Valteřická 1436, 543 01 Vrchlabí, Česko"
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# Skiarten im Überblick: Pistenski, Slalom- und Riesenslalomcarver, Allmountain, Freeride und Tourenski

Carvingski sind heute fast alle Alpinski, sie unterscheiden sich aber in Breite, Taillierung und Profil. Wir erklären die Unterschiede zwischen Pistenski, Slalom- und Riesenslalomcarver, Allmountain, Freeride, Freestyle und Tourenski und was auf die Pisten im Riesengebirge passt.

Wer heute von Carvingski spricht, meint fast alle Alpinski. Die taillierte Form, die an eine Sanduhr erinnert, hat sich in allen Kategorien durchgesetzt, deshalb sagt das Wort Carving allein wenig über einen Ski. Das tschechische Skimagazin SNOW.cz teilt Ski nach dem Gelände ein: für die präparierte Piste, für Piste und aufgeweichten Schnee mit gelegentlichem Abstecher daneben (Allmountain), überwiegend fürs Gelände (Freeride) und für besondere Zwecke wie Tiefschnee, Skitouren, Snowpark oder Funcarving. Hier lesen Sie, worin sich die Skiarten unterscheiden und für wen sie gedacht sind.

## Drei Angaben, an denen Sie die Skiart erkennen

Bei jedem Ski lohnt sich ein Blick auf drei Angaben. Sie beschreiben nicht alles, verraten aber, wofür der Ski gebaut ist:

- Die Breite unter der Bindung in Millimetern. Schmalere Ski greifen auf hartem, präpariertem Schnee besser, breitere tragen besser in weichem und tiefem Schnee.
- Der Radius, auf dem Ski meist mit R und einer Angabe in Metern vermerkt. Laut Salomon fahren Ski mit etwa 14 m Radius enge Schwünge, ab 17 m eher weite Bögen.
- Das Profil, also die Vorspannung (Camber) und die aufgebogene Schaufel oder das aufgebogene Skiende (Rocker). Mehr dazu weiter unten.

## Pistenski: Genussski, Sportski, Slalom- und Riesenslalomcarver

Pistenski sind laut Salomon schmaler als 85 mm, Modelle für entspanntes Fahren und Anfänger liegen etwa bei 72 bis 84 mm. SNOW.cz sieht etwa 74 bis 75 mm als sinnvolle Obergrenze für harte Pisten, die meisten Modelle beginnen bei 66 mm. Laut dem Magazin dominieren genau diese schmaleren Ski im Handel und in Verleihen und passen zu Anfängern ebenso wie zu Fortgeschrittenen, die an ihrer Technik feilen.

- Genussski: weicher und leicht zu kontrollieren. SNOW.cz empfiehlt sie weniger geübten Skifahrern, und auf Anfängerniveau sind sich die Ski laut dem Magazin heute in der Leistung ähnlich.
- Slalomcarver: stark tailliert, mit einem Radius bis etwa 13 bis 14 m, gebaut für kurze Schwünge. SNOW.cz rät zu kürzeren Längen, etwa ab 160 cm bei Frauen und ab 165 cm bei Männern. Sie drehen leicht, sind geradeaus und bei hohem Tempo aber oft weniger stabil.
- Riesenslalom- oder Racecarver: weniger tailliert, mit Radien um 17 bis 19 m, für schnelleres Fahren und lange Bögen. Man wählt sie länger, auch über 180 cm. Handelsübliche Riesenslalomski sind laut SNOW.cz heute eher vielseitige Sportski für die präparierte Piste.
- Sportski: robuster und direkter, für Skifahrer mit guter Technik und Kondition, die gern schnell fahren. Eine feste Grenze zwischen Genuss- und Sportski gibt es laut SNOW.cz aber nicht.

## Allmountain: für Piste und aufgeweichten Schnee

Allmountain-Ski sind ein Kompromiss für alle, die vor allem auf der Piste fahren, aber auch zerfahrenen Nachmittagsschnee oder einen kurzen Abstecher neben die Piste mögen. Salomon beschreibt sie als Ski, die auf und neben der Piste funktionieren, mit etwa 85 bis 90 mm Breite und einer Schaufel mit Rocker. SNOW.cz nennt für Skifahrer, die hauptsächlich auf der Piste bleiben, auch schmalere Varianten um 74 bis 75 mm oder 80 bis 90 mm. Breitere Modelle über 90 mm sind laut dem Magazin schon eher auf freies Gelände ausgelegt.

Die Grenzen zwischen den Kategorien sind nicht fest, jeder Hersteller zieht sie etwas anders. Nehmen Sie die genannten Breiten deshalb als Richtwert, nicht als Norm.

## Freeride und Freestyle: Tiefschnee und Snowpark

Freeride-Ski sind für tiefen Schnee abseits präparierter Pisten gebaut. Salomon nennt 90 bis 120 mm unter der Bindung, weichere Schaufeln und einen ausgeprägten Rocker, mit dem der Ski im Pulverschnee aufschwimmt. Freeridern rät Salomon außerdem, für Tage ohne Neuschnee zusätzlich Pistenski zu haben.

Im Riesengebirge liegt zudem ein großer Teil der Berge im Nationalpark. Wo man dort abseits der Pisten Ski fahren darf, regelt die Besucherordnung des Nationalparks Riesengebirge (KRNAP). Prüfen Sie die Regeln deshalb vor einer Tour auf der Website der Parkverwaltung krnap.cz.

Freestyle-Ski sind für Snowpark und Sprünge gemacht. Schaufel und Skiende sind aufgebogen (Twintip), sodass man auch rückwärts fahren und landen kann, und sie sind weich, um Landungen abzufedern, schreibt Salomon.

## Tourenski: nur zur Orientierung

Skitouren sind eine eigene Disziplin mit eigener Ausrüstung. Für den Aufstieg werden Felle unter die Ski geklebt und die Bindung gibt die Ferse frei, damit man gehen kann. Ski, Bindung und Schuhe sind möglichst leicht, die Schuhe haben einen Gehmodus, beschreibt Salomon. Tourenski verleihen wir nicht. Wenn Sie im Riesengebirge eine Skitour planen: Die Nationalparkverwaltung hat acht Skitourenrouten ausgewiesen, und die Regeln für die Bewegung im Gelände legt die Besucherordnung des Parks fest.

## Rocker und Camber: warum ein Ski kürzer wirkt, als er ist

Camber, auf Deutsch Vorspannung, ist die natürliche Wölbung des Skis. Liegt der Ski flach, berührt er den Schnee vor allem mit Schaufel und Ende, in der Mitte bleibt ein Spalt. Auf hartem Schnee sorgt genau diese Vorspannung für Griff, die meisten Ski haben laut Salomon etwa 3 bis 5 mm davon. Rocker ist dagegen eine früher und sanfter ansteigende Schaufel, manchmal auch ein aufgebogenes Ende. Er erleichtert das Drehen und lässt den Ski im Tiefschnee aufschwimmen. Salomon setzt ihn je nach Skiart unterschiedlich ein:

- Pistenski: leichter Rocker in der Schaufel, etwa 5 bis 15 % der Länge
- Allmountain: stärkerer Rocker in der Schaufel, 10 bis 25 %, und ein leichter am Ende
- Freeride: ausgeprägter Rocker an Schaufel und Ende, 15 bis 30 %
- Freestyle: Twintip mit wenig oder keinem Rocker

Weil ein Ski mit Rocker den Schnee mit einem kürzeren Teil berührt, kann sich laut SNOW.cz ein langer Ski wie ein kurzer verhalten. Ski mit viel Rocker wählt man deshalb meist länger. Salomon nennt je nach Skiart diese Richtwerte im Verhältnis zur Körpergröße:

- Pistenski: 5 bis 15 cm kürzer als Ihre Körpergröße
- Allmountain: 10 cm kürzer bis zur eigenen Körpergröße
- Freestyle: 10 cm kürzer bis zur eigenen Körpergröße
- Freeride: 5 bis 10 cm länger als Ihre Körpergröße
- Tourenski: 5 bis 10 cm kürzer

Innerhalb dieser Spannen gilt laut Salomon: Ein längerer Ski ist bei Tempo und in langen Bögen stabiler, ein kürzerer ist leichter und lässt sich einfacher drehen. Mehr zur Skilänge nach Größe, Gewicht und Können lesen Sie in einem eigenen Artikel.

[Welche Skilänge nach Körpergröße, Gewicht und Können?](https://www.skiverleih.cz/de/ratgeber/welche-skilaenge-nach-koerpergroesse)

## Was passt auf die Pisten im Riesengebirge?

Wenn Sie vor allem auf präparierten Pisten fahren, etwa in Spindlermühle oder in den Skigebieten rund um Vrchlabí, greifen Sie zu Pistenski. Für kurze Schwünge und für alle, die an ihrer Technik arbeiten, passt ein drehfreudiger Ski, für schnelles Fahren in langen Bögen ein weniger taillierter. Allmountain-Ski lohnen sich, wenn Sie gern bis in den Nachmittag im aufgeweichten Schnee fahren. Freeride- und Freestyle-Ski sind für spezielles Gelände gedacht, Tourenski für den Aufstieg.

Bei uns in Vrchlabí (Hohenelbe) verleihen wir Alpin-Sets aus Ski, Schuhen und Stöcken für Kinder (MINI mit Ski bis 110 cm und Junior mit Ski bis 150 cm) und Erwachsene oder auch nur die Ski. Die Länge wählen wir nach Größe, Gewicht und Erfahrung, die Bindung stellen wir auf Ihr Gewicht ein. Tourenski verleihen wir nicht. Ob Sie eher kurze Schwünge oder schnell in langen Bögen fahren, schreiben Sie uns einfach in die Anmerkung zur Reservierung.

[Alpinski im Verleih](https://www.skiverleih.cz/de/skiverleih)

[Ski leihen oder kaufen?](https://www.skiverleih.cz/de/ratgeber/ski-kaufen-oder-mieten)

Unser Skiverleih liegt an der Hauptstraße von Vrchlabí nach Spindlermühle, bis Spindlermühle sind es 16,1 km, etwa 18 Minuten mit dem Auto. Wenn Sie die Ausrüstung spätestens am Vortag online reservieren, legen wir sie nach Ihren Angaben bereit.

[Ski online reservieren](https://www.skiverleih.cz/de/reservierung)

## Häufige Fragen

### Was ist der Unterschied zwischen Carving- und Allmountain-Ski?

Carvingski, also taillierte Ski, sind heute fast alle Alpinski. Allmountain-Ski sind breiter, laut Salomon etwa 85 bis 90 mm unter der Bindung, und haben meist eine Schaufel mit Rocker, sodass sie auch aufgeweichten Schnee meistern. Pistenski sind schmaler und greifen auf harter Piste besser.

### Sind Slalomcarver für Anfänger geeignet?

Slalomcarver sind drehfreudig und für kurze Schwünge gebaut, bei hohem Tempo aber oft weniger stabil. Weniger geübten Skifahrern empfiehlt SNOW.cz Genussski für die Piste, die leicht zu kontrollieren sind.

### Was bedeutet Rocker beim Ski?

Rocker ist eine früher und sanfter ansteigende Schaufel, manchmal auch ein aufgebogenes Skiende. Er erleichtert das Drehen und lässt den Ski im Tiefschnee aufschwimmen. Weil der Ski den Schnee mit einem kürzeren Teil berührt, wählt man ihn meist etwas länger.

### Wie breit sollten Pistenski sein?

SNOW.cz sieht etwa 74 bis 75 mm unter der Bindung als sinnvolle Obergrenze für harte Pisten, Salomon ordnet Pistenski unter 85 mm ein. Breitere Ski passen eher in weichen und tiefen Schnee.

### Verleihen Sie auch Tourenski?

Nein, Tourenski verleihen wir nicht. Wir verleihen Alpin-Sets für Kinder und Erwachsene oder nur die Ski, wählen die Länge nach Größe, Gewicht und Erfahrung und stellen die Bindung auf Ihr Gewicht ein.

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SKI Rental Jiří Honců · Valteřická 1436, 543 01 Vrchlabí · +420 603 554 947 · skihoncu@gmail.com

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